Klassiker für kalte Tage
Grünkohl, Knipp und Erbsensuppe: Warum diese Klassiker im Glas funktionieren, was dazu auf den Tisch gehört und welche vegetarischen Alternativen es gibt.
Grünkohl, Knipp und Erbsensuppe: Warum diese Klassiker im Glas funktionieren, was dazu auf den Tisch gehört und welche vegetarischen Alternativen es gibt.
An einem kalten Tag braucht es kein kompliziertes Essen. Es braucht etwas, das satt macht, warm ist und nicht lange auf sich warten lässt. Genau dafür gibt es die Klassiker aus dem Norden: Grünkohl, Knipp und Erbsensuppe.
Bei uns stehen sie im Glas. Das klingt nach Widerspruch und ist in der Praxis das Gegenteil: Die Gerichte werden nach den gleichen Rezepten gekocht, nur so, dass sie im Schrank warten können, bis der passende Abend kommt.
Grünkohl, Knipp und Erbsensuppe sind Winteressen. Sie sind herzhaft, preiswert und aus Zutaten gemacht, die in der Region zu haben sind. Vor allem aber sind sie geduldig: Aufgewärmt schmecken sie mindestens so gut wie frisch.
Genau diese Eigenschaft macht sie zu Gerichten für kalte Tage – und zu Gerichten, die sich im Glas bewähren.
Grünkohl ist bei uns nicht auf ein Fest beschränkt. Unser Brokser Grünkohl wird schon 'slotzig' gekocht, wie es im Norden heißt: lange genug, bis er weich ist und sein Aroma entfaltet hat. Dazu gehören Salzkartoffeln, ein Klecks Senf und, wer mag, eine Bratwurst.
Im Glas musst du dafür weniger planen: Grünkohl erwärmen, Kartoffeln kochen, Senf auf den Teller. Ein Winteressen in zwanzig Minuten.
Hausmacher Knipp isst man mit Bratkartoffeln, einer Gewürzgurke und Brot. Was in Bremen und im Umland zum Alltag gehört, ist vielen eine Erklärung wert: Knipp ist eine Wurst aus Fleisch und Getreide, die in der Pfanne angebraten wird.
Unser Knipp kommt in der 340-ml-Größe und wird nach altem Rezept hergestellt. Angebraten entfaltet er erst sein Aroma – deshalb lohnt sich der Weg in die Pfanne.
Irmgards Erbsensuppe mit Fleisch vom Strohschwein ist unser Klassiker für Tage, an denen es draußen ungemütlich ist. Sie ist dickflüssig, herzhaft und mit kräftigem Brot eine vollständige Mahlzeit.
Bei Suppen zählt das Erwärmen: umrühren, vollständig erhitzen und mit einer Abdeckung arbeiten. Dann bleibt sie so, wie sie aus dem Topf kam.
Wer kein Fleisch isst, muss nicht auf warme Winterküche verzichten. Unsere vegane Möhrensuppe mit Kokos und Curry hat Schärfe und Tiefe, die vegane Kürbissuppe ist milder. Beide sind ungekühlt haltbar und damit auch für den Vorrat im Büro geeignet.
Der Ablauf ist immer ähnlich: Glas öffnen, Metalldeckel abnehmen, in einem Topf oder in der Mikrowelle erwärmen, Beilage vorbereiten. Wenn du mehrere Gläser für mehrere Personen öffnest, erwärme sie getrennt – jedes Gericht behält so seine Konsistenz.
Reste gehören in den Kühlschrank und sollten zeitnah gegessen werden. An einem kalten Abend ist das selten ein Problem.
Ein paar Gläser im Schrank ersetzen keinen Einkauf, aber sie machen aus einem miesen Abend ein warmes Essen. Welche Klassiker dir am besten schmecken, findest du im Sortiment an Gerichten im Glas – und wenn du lieber im Laden kaufst, hilft die Verkaufsstellenübersicht.
Die Gerichte sind im Glas fertig. Der Teller entsteht bei dir – mit dem, was ohnehin in der Küche steht.
Salzkartoffeln, ein Klecks Senf und wer mag eine Bratwurst: mehr braucht ein Winterteller nicht.
Knipp in der Pfanne anbraten, Bratkartoffeln dazu, eine Gewürzgurke auf den Teller.
Kräftiges Brot und ein Löffel Senf oder ein Spritzer Essig: Erbsensuppe verträgt einen kräftigen Begleiter.
Ein Glas im Vorrat reicht, um an einem kalten Abend in zwanzig Minuten ein warmes Essen auf dem Tisch zu haben.