Camping ohne Kühlschrank planen
Kochen am Gaskocher, Polster für die Gläser, Rückgabe unterwegs: Wie du mit ungekühlt haltbaren Glasgerichten beim Camping warm isst.
Kochen am Gaskocher, Polster für die Gläser, Rückgabe unterwegs: Wie du mit ungekühlt haltbaren Glasgerichten beim Camping warm isst.
Auf dem Campingplatz stellt sich jeden Abend die gleiche Frage: Was essen wir? Wer ohne Kühlschrank unterwegs ist, merkt schnell, wie stark der Tagesablauf an Einkäufe gebunden ist. Plätze liegen selten neben einem Laden, Öffnungszeiten sind knapp – und nach einem langen Tag will niemand erst einkaufen fahren.
Ungekühlt haltbare Glasgerichte entschärfen genau dieses Problem: Sie warten im Wagen, bis du sie brauchst.
Unsere ungekühlt haltbaren Gerichte sind ungeöffnet bis zu zwei Jahre ab Produktion haltbar. Auf einer Reise heißt das: keine Kühlbox, kein Eis, kein Verbrauchsdruck. Du nimmst mit, was in deinen Einkaufswagen passt, und entscheidest jeden Abend neu.
Ein weiterer Punkt ist die Zahl der Zutaten. Ein Glas ist eine warme Mahlzeit – du brauchst keine Gewürze, keine Sauce und keine Resteverwertung. Bei knappem Stauraum ist das viel wert.
Glas bricht leichter als Plastik, deshalb sollte es gepolstert stehen. Am besten packst du die Gläser stehend in eine Kiste oder einen festen Beutel und wickelst Geschirrtücher dazwischen. Fest, ohne Bewegung, ohne direkte Sonne: So kommen sie auch über unebene Straßen heil an.
Wer mit Auto, Van oder Wohnwagen unterwegs ist, muss über Gewicht kaum nachdenken. Bist du mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs, entscheidet es: Dann nimm einzelne Gläser für die erste Mahlzeit mit und plane den Rest mit leichteren Lebensmitteln.
Für viele unserer Gerichte eignet sich die Mikrowelle, auf dem Campingplatz ist der Topf auf dem Gaskocher aber praktischer. Metalldeckel abnehmen, erwärmen, zwischendurch umrühren und vollständig heiß werden lassen.
Ein Topf mit etwas Wasser wirkt wie ein Wasserbad und schützt vor Anbrennen – hilfreich bei Eintöpfen, die auf kleiner Flamme erwärmt werden. Danach das Glas mit einem Geschirrtuch greifen: Der Inhalt ist heißer, als der Glasrand vermuten lässt.
Besteck, ein tiefer Teller oder eine Schüssel, ein Geschirrtuch, Salz, ein Beutel für den Müll und ein Behältnis für leere Gläser. Wer Suppen mag, plant eine Tasse ein. Als Beilage genügen Brot, Reis oder Kartoffeln – eben das, was du vor Ort bekommst.
Ein Tipp für den ersten Abend: Beginne die Reise mit dem Gericht, das am wenigsten Zutaten braucht. Nach einer langen Anreise ist das der angenehmere Einstieg.
Unsere Gläser sind Pfandgläser. Unterwegs ist die Rückgabe nicht immer sofort möglich: Spüle die leeren Gläser aus, sammle sie und gib sie bei einer teilnehmenden Verkaufsstelle ab – oder nimm sie bis zum Ende der Reise mit nach Hause.
Ein Blick in die Verkaufsstellenübersicht hilft bei der Planung: Dort siehst du, welche Stellen in deiner Region Gläser zurücknehmen.
Campingessen muss nicht aus der Dose kommen. Ein Karton Gläser im Wagen, ein Topf und ein Gaskocher – mehr braucht es nicht, damit nach einem Wander- oder Badetag ein warmes Essen auf dem Tisch steht. Was in deinen Wagen passt, findest du im Sortiment an Gerichten im Glas.
Die Gläser sind ungekühlt haltbar. Diese vier Dinge sorgen dafür, dass der Rest unterwegs genauso unkompliziert bleibt.
Erwärmen im Wasserbad: So wird das Glas gleichmäßig heiß, ohne am Boden anzusetzen.
Gläser stehend einpacken und mit Tüchern umwickeln. Auf schlechten Wegen zahlt sich das aus.
Suppen und Eintöpfe brauchen ein Gefäß mit Rand. Eine Tasse ist die Reserve für unterwegs.
Ausgespült sammeln und gesammelt zurückgeben – oder bis zur Rückkehr mit nach Hause nehmen.
Ein Karton Gläser im Wagen, und die Frage 'Was essen wir heute?' beantwortet sich von selbst.